PRP-Therapie (ACP-Therapie)

PRP – Therapie (ACP-Therapie)


[PRP = Platelet rich plasma / Plättchenreiches Plasma oder auch bezeichnet als ACP = Autologous Conditioned Plasma]

 

• Es werden keine Zusatzstoffe benutzt


100 % biologische, natürliche Behandlung

 

Eine Behandlung mit PRP ist eine Behandlungsmethode, die die körpereigenen Selbstheilungskräfte unterstützt.


Es wird nur verstärkt, was Ihr Körper von Natur aus auch schon kann!

Indiziert bei Gelenkarthrose und Überlastungsschäden

 

 
Wichtige Therapie zu Verbesserung der Schmerzen bei Arthrose und Überlastungsschäden des Bewegungsapparates.
Verschiedene Wachstumsfaktoren werden im Verlauf dieses Heilungsprozesses freigesetzt und fördern die Neubildung gesunden Gewebes.

Thrombozyten (Blutplättchen) wiederum fördern die Freisetzung dieser Faktoren.

 

Durch eine konzentrierte Applikation von Thrombozyten in oder um geschädigtes Gewebe ist es so möglich, Heilungsprozesse zu starten bzw. zu beschleunigen.
Moderne Techniken ermöglichen die einfache Herstellung von plättchenreichem Plasma = Platelet Rich Plasma.
Es ist eine einfache und schnelle Methode, welche seit mehr als zehn Jahren mit zunehmendem Erfolg ambulant eingesetzt wird. Diese Therapie führt zu einer schnelleren Heilung, einer Reduzierung der Entzündung, einer schnelleren Wundheilung sowie einer besseren Durchblutung des Gewebes.

 

Arthrosebehandlung
artrosi del ginocchio
Bei früh- und mittelgradigen Arthrosen sind uns bzgl. der Therapiemaßnahmen weitgehend die Hände gebunden. Es kommen hier neben physikalischen und physiotherapeutischen Maßnahmen auch Medikamente, z.B. eine Knorpelaufbautherapie zum Einsatz. Auch bei diesen Erkrankungen hat sich die PRP-Therapie bewährt. Analog zu anderen Erkrankungen kommt es durch die lokale Therapie zu einer Reduzierung der Entzündung und somit zu einer besseren Durchblutung und Beweglichkeit des Gelenkes. Weiterhin hat die Therapie eine positive Wirkung auf die Knorpelzellen und den darunterliegenden Knochen. Auch positive Wirkungen auf (Beispiel Kniegelenk) Kreuzbänder, Menisken, Gelenkskapsel, Gelenkschleimhaut und Nerven werden diskutiert.
Insgesamt kommt es durch die PRP-Therapie zu einer Verbesserung der Schmerz- und Arthrosesituation.
Bei fortgeschrittenen Arthrosestadien kann keine anhaltende Wirkung erwartet werden. Aber es ist eine sehr nebenwirkungsarme, sichere Methode und hat das Potenzial, bei Arthrose-Gelenken wirksam und anhaltend Schmerzen zu dämpfen.

 

 

Überlastungsschäden

 

Primäres Augenmerk liegt auf der Behandlung der Entzündungsvorgänge im Bereich des Bewegungsapparates, welches schon auf die Anwendungsgebiete hinweist:
Akute oder chronische Sportverletzungen und Überlastungen, wie z.B. der sog. Tennisellenbogen, Patellasehnen- und Achillessehnenentzündung, Überlastungsschäden des Schultergelenkes usw.


In Studien hat sich gezeigt, dass die PRP-Therapie der Kortisoneinspritzung z.B. beim Tennisellenbogen, deutlich überlegen ist.

Es sind zudem, da es sich um körpereigene Substanzen handelt, keine Nebenwirkungen außerhalb des allg. Risikos beim Setzen von Spritzen zu befürchten.


Die Therapie führt in vielen Fällen zu einer Vermeidung von einer Operation.


Bei Sehnendegeneration mit Faserrissen und bei Muskelverletzungen dämpft das PRP nicht nur die Entzündung, sondern initiiert die Gewebeheilung.

Diese Heilung kann bei Muskelgewebe innerhalb von 6 Wochen eintreten, bei Sehnengewebe dauert der Heilungsprozess aber mindestens 12 Wochen und erfordert eine Begleitung durch eine erfahrene Physiotherapie.

Der Patient wird für seine Geduld aber in über 90 Prozent der Fälle mit einer anhaltenden Schmerzfreiheit und einer vollen Belastbarkeit belohnt.

 

Deutlich besserer Heilungsverlauf als bei Operationen


Eine weitere sehr erfolgsversprechende Indikation ist die Anwendung von PRP bei großen Operationen, wie z.B. einer Gelenkprothese (Beispiel Kniegelenk). Hier konnte eine insgesamt komplikationsloserer und schnellerer Heilungsverlauf verbucht werden. Im Einzelnen kommt es bei der Therapie zu einer verminderten Blutung und somit zu einer Reduktion von Bluttransfusionen, einer Reduzierung der postoperativen Schwellung, einer Schmerzsenkung nach der Operation und einem niedrigeren Infektionsrisiko.
Im Zusammenspiel mit einer modernen anästhesiologischen Schmerztherapie werden Patienten z.B. in den USA und vielen anderen Ländern nach einer Knieprothese so schon nach zwei bis drei Tagen bei voller Gelenkbeweglichkeit aus der stationären Behandlung entlassen.
Weiterhin wird diese Therapie auch bei kleineren Eingriffen, wie z.B. Gelenkspiegelungen eingesetzt, was zu einer schnelleren Heilung und einer Reduzierung der Blutungsneigung führt. Dieser positive Einfluss bei Gelenkspiegelungen ist durch viele Studien bewiesen.
Gerade die Anwendung von PRP während einer Operation hat hier eindeutige Vorteile für den Patienten, aber auch eine Kostenersparnis für das Gesundheitssystem durch eine Verkürzung der Liegedauer im Krankenhaus sowie ein schnelleres Widereintreten in die Erwerbs- oder Sportfähigkeit.

 

Wie läuft die Therapie ab?

 

Im ersten Behandlungsschritt wird den Patienten dabei mit einer Spritze je nach Indikation 10 bis 60 ml Blut aus der Armvene entnommen.
Anschließend wird mit einem speziellen Spritzen-System das Zentrifugat im Bereich des Buffy Coat (Schicht, die besonders reich an Blutplättchen und Wachstumsfaktoren ist) gewonnen. Hierbei schöpft man circa 2ml des wertvollen Blutbestandteiles ab. Diese können nun umgehend dem Patienten an die erkrankte Struktur herangespritzt werden.

Die Therapie ist weder sonderlich zeitaufwendig (ca. 20-30 Minuten) noch sehr riskant im Vergleich zu anderen Therapieformen, da nur maximal 2 – 4 Behandlungen notwendig sind.
Die Nachteile sind – wie fast immer – die Kosten.

Private Krankenkassen übernehmen jedoch meist in Abhängigkeit vom jeweiligen Tarif den gesamten Betrag.

 

Dennoch stellt diese Therapie einen wirklichen Lichtblick bei der ansonsten allzu oft frustrierenden Behandlung hartnäckiger Arthrosebeschwerden sowie Sehnen- und Muskelreizungen dar.
Zusammenfassend liegt heute eine erfolgsversprechende Therapie durch Einsatz körpereigener Heilungsfaktoren vor.

Diese wirkt bei einer Anzahl von Überlastungsschäden, degenerativen Erkrankung sowie bei Operationen.
Die PRP-Therapie zeigt auf allen Gebieten nebenwirkungsfrei einen positiven Einfluss auf das Krankheitsgeschehen.

Schonung der betroffenen Regionen / Gelenke für sechs bis acht Wochen ist zu empfehlen.

 

Die Kosten belaufen sich pro Injektion auf 80,- €.

 

https://www.researchgate.net/profile/Gert_Schippinger/publication/269777782_PRP_bei_sportmedizinischen_Indikationen-eine_Literaturubersicht/links/54c3ca630cf2911c7a4cc1fd.pdf?inViewer=0&pdfJsDownload=0&origin=publication_detail

Eine klinische Studie bei Arthrosepatienten hat vor kurzem gezeigt, dass ACP Injektionen am Kniegelenk zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden führen können.

Die Ergebnisse dieser Studie zeigten deutlich bessere Resultate des ACP in Vergleich zu Hyaluronsäure-Infiltrationen.

Kontakt

Verena Berndt

Heilpraktikerin

Kapplmeierweg 17

85304 Ilmmünster

 

+49 1520 91 94 785

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-Hausbesuche möglich-

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