komplementäre Krebstherapie

Krebstherapien haben Nebenwirkungen:
  • Die Operation hinterlässt Narben, seelisch und körperlich. Wurden Lymphknoten entfernt, staut sich oft die Lymphe.
  • Nicht selten kommt es bei der Chemotherapie zu Übelkeit und Erbrechen, Appetitlosigkeit, Durchfall, Fieber, Allergien, Venen- und Schleimhautentzündungen, Haarausfall und Hautveränderungen. Auch wichtige Organe wie Herz, Leber, Lunge und Nieren können in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt sein.
  • Betrahlungen machen müde und verursachen ebenfalls Übelkeit und Erbrechen. Hautschäden sind keine Seltenheit.
    Diese Begleiterscheinungen können durch unterschiedliche Präparaten gut abgemildert werden. Dafür gibt es speziell auf Krebspatienten angepasste Therapien.
 
Die komplementäre Therapie versteht sich niemals als Ersatz für herkömmliche Therapien oder stark wirksame Medikamente, die bei einer Krebsbehandlung verwendet werden. Die Mittel werden vielmehr zusätzlich eingesetzt und erhöhen dadurch oft sogar die Effektivität der Standardtherapie. Komplementär heisst immer begleitend, man muss sich nicht für eine Seite entscheiden, oft ergänzen sich die Therapien und sorgen so für mehr Effektivität.   
                                                                  

Ziel der Therapie ist es die Mitochondrienfunktion zu aktivieren. Die systemischen Organ- und Zellleistungen wieder zu verbessern und die Nebenwirkungen der Krebstherapie abzumilder und die Chemotherapie auszuleiten.

 

Ohne Energie kein Leben und ohne ausreichende Energie keine Gesundheit

 

Für die Energiegewinnung in jeder Zelle haben die Mitochondrien eine Schlüsselfunktion. Diese kleinen Wunderwerke unserer heutigen Zellen entstammen ehemals freilebenden Einzellern, die vor Urzeiten in die Zellen eingewandert sind. Im Laufe der Evolution haben sie sich zu leistungsstarken Energiefabriken entwickelt, die eine besondere Rolle im Stoffwechsel innehaben.

Besonders viele Mitochondrien befinden sich in Zellen mit hohem Energieverbrauch, das sind unter anderem Muskelzellen, Nervenzellen, Sinneszellen und Eizellen. Im Herzen, dem Organ, was lebenslang ohne Pause arbeitet, erreicht der Volumenanteil von Mitochondrien sogar 36 %.

Damit die „Energiewährung“ ATP (Adenosintriphosphat) im Stoffwechsel in genügender Menge hergestellt werden kann, benötigt der Körper Nahrung und ausreichend Sauerstoff.

Die ATP- Gewinnung findet in den Mitochondrien statt: dort läuft der Citratzyklus, die Atmungskette (Elektronentransport) und die oxidative Phosphorylierung (Atmungskettenphosphorylierung) ab. Die Summe dieser biochemischen Reaktionen wird als mitochondriale Atmung, die Mitochondrien daher auch als die “Kraftwerke” der Zelle bezeichnet. Neben den genannten Reaktionswegen finden in den Mitochondrien weitere Reaktionen statt, z.B. die Beta-Oxidation von Fettsäuren (Energiegewinnung aus Fetten). 

 

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Abb.:Dr.med.Hinrich Hörnlein- Rummel, mit freundlicher Genehmigung der Firma PROPHYMED Gesellschaft für Gesundheitsberatung, Rehabilitation und Prävention GmbH

 

Steht nicht genügend Sauerstoff für die ATP- Gewinnung zur Verfügung, kann der Körper auch, außerhalb der Mitochondrien über die Vergärung von Blutzucker anareob (ohne Sauerstoff) Energie gewinnen. Dieser Stoffwechselweg ist aber immer ein „Notausgang“, wenn der normale Stoffwechsel in seiner Funktion beeinträchtigt oder überlastet ist. Der Energieausbeute ist hier wesentlich geringer.

 

Mitochondrien besitzen ebenso wie der Zellkern genetisches Material. Im Zellkern ist das genetische Material in Form von Chromosomen organisiert, in den Mitochondrien als eigene, ringförmig angeordnete DNA (Desoxyribonukleinsäure, hier sind die Erbinformationen enthalten). Erst Anfang der 60er Jahre wurde die DNA in den Mitochondrien entdeckt.

Die mitochondriale DNA (mt-DNA) weist eine sehr viel höhere Mutationshäufigkeit auf als die DNA im Zellkern. Daher ist sie besonders empfindlich gegenüber freien Radikalen, Kanzerogenen (krebserregenden Substanzen) und Giften. Im Lauf des Lebens angesammelte Veränderungen der mt-DNA sind mitverantwortlich für verschiedene Alternserscheinungen und Alterskrankheiten.

Da Mitochondrien, im Gegensatz zur DNA des Zellkerns, nur ein ineffizientes Reparatursystem besitzen, wirken sich hier Schädigungen durch freie Radikale besonders katastrophal aus. Defekte im mitochondrialen Genom (Genom= Gesamtheit des Erbmaterials) haben vor allem Auswirkungen auf die Energieversorgung der Zelle.

Vererbte Defekte der mt-DNA haben schwer wiegende Krankheitsbilder zur Folge (mitochondriale Erbkrankheiten), erworbene Mitochondriopathien (Schäden der Mitochondrien, die nicht angeboren sind) können ebenso eine starke Beeinträchtigung der Mitochondrien und damit der Gesundheit bewirken, sie sind aber therapeutisch beeinflussbar. Durch unsere moderne Zivilisation und die damit verbundenen Lebensumstände haben erworbene Mitochondriopathien inzwischen einen großen Stellenwert bei der Beteiligung von Krankheiten erlangt.

 

Das Konzept besteht aus:
  • Ernährungsumstellung
  • Bluttest TKTL1/APO10
  • GcMAF biologische Krebstherapie (Colostrum)
  • Mikro-und Makronährstofftherapie, Entsäuerung, Tisso
  • begleitend klassische Homöopathie und Phytotherapie
  • Entgiftung
  • Schmerztherapie/Akupunktur
  • hypnotherapeutische Betreuung und Gesprächstherapie (falls gewünscht)
  • begleitend psychologische Betreuung und Unterstützung

 

Kontakt

Verena Berndt

Heilpraktikerin

Kapplmeierweg 17

85304 Ilmmünster

 

+49 1520 91 94 785

Termine nach vorheriger Vereinbarung

-Hausbesuche möglich-

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